Gegend · Die Krk-Karte
Keine Straße, nur kahle Hügel, Schafe und Kieselbuchten: zehn Minuten mit dem Taxiboot ab dem Hafen von Baška oder eine heiße, schöne Wanderung.

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Östlich von Baška wird die Küste wild. Hinter Bunculuka gibt es keine Straße mehr: nur kahle Karsthügel, Schafe und eine Reihe von Kieselbuchten, die man mit dem Taxiboot in 10–15 Minuten oder auf einer anspruchsvollen Wanderung über die Landzunge erreicht. Vela Luka bietet Liegen, eine Konoba und ein winziges Fischereimuseum in einer Fischerhütte; das benachbarte Mala Luka ist kleiner und ländlicher. Bunculuka ist der Strand eines FKK-Campingplatzes, die kleinen Buchten dahinter Richtung Vrženica sind wild und überwiegend FKK-Buchten. An einem vollen Augusttag in Baška sind die Buchten ein guter Ausweg: für Paare, für Familien, die gut schwimmen, und für alle, denen es nichts ausmacht, ihren Schatten selbst mitzubringen.
Reisezeit: Boote und Konobas in den Buchten: im Sommer (genaue Termine nicht veröffentlicht). Wandern am besten April–Juni und September–Oktober; im Juli und August nur bei Tagesanbruch.
Boote mit 6–12 Plätzen legen ab 8 Uhr alle 15–30 Minuten im Hafen von Baška ab und brauchen etwa 10–15 Minuten bis Vela Luka; sie fahren auch Mala Luka, Vrženica und Prvić an. Das letzte Boot zurück fährt gegen 20 Uhr: die Rückfahrzeit schon bei der Abfahrt vereinbaren. Etwa 20 € pro Person hin und zurück nach Vela Luka (2025–2026).
Tipp: Das Handy geladen halten und die Abholzeit notieren. Ist Vela Luka voll, kann man sich in Mala Luka absetzen lassen. An Tagen mit starkem Wind können die Boote ausfallen; am Vorabend am Stand nachfragen.
Eine tiefe Bucht am Ende eines kahlen Karsttals: rund 160 m Strand aus Kieseln und kleinen Steinen, mit Liegen, Schirmen, einem Restaurant und einer Toilette, dazu ein separater, 30 m langer Strand in der Nähe. An den Hängen grasen Schafe. Liegen und Schirm kosteten 2026 etwa 30 €.
Tipp: Den Schatten der Höhle auf der linken Seite der Bucht nutzen oder in die Seitenbuchten ausweichen. In der Konoba die gegrillten Kalmare bestellen und Bargeld mitnehmen. Das Wasser kann sehr kalt sein.
Ein winziges Fischereimuseum in einer ehemaligen Fischerhütte in Vela Luka, die Seeleuten bis heute als Zuflucht dient. Es zeigt traditionelles Fischereigerät, Bootsausrüstung und Funde aus dem umliegenden Meer. Daneben steht eine Tunera, der hohe, leiterartige Ausguck, von dem aus die Fischer der Kvarner-Bucht nach Thunfischen Ausschau hielten.
Tipp: Betrieben wird es vom Verein Buymer (gegründet 2012). Ist es geschlossen, lohnt schon die Tunera allein den Weg und erklärt, warum diese Bucht für die Fischer wichtig war.
Auf dem Hügel zwischen Vela und Mala Luka liegen die Ruinen von Corinthia (Korintija, Bosar): eine Festung (Kastron) und eine Siedlung mit drei Kirchen und zwei Brunnen aus der Zeit Kaiser Justinians (6. Jahrhundert), dazu die Reste eines späteren Klosters des hl. Nikolaus. Der kurze Aufstieg ist nicht leicht, dafür blickt man oben hinunter in beide Buchten.
Tipp: Den Abstecher am besten auf dem Weg hinüber nach Mala Luka machen und Wasser mitnehmen. Die Festung liegt auf einem etwa 129 m hohen Hügel.
Die kleinere Schwesterbucht etwa 1 km nördlich von Vela Luka: rund 80 m Strand aus kleinen Kieseln, Schafweiden und auf der Landzunge die Ruinen von St. Nikolaus. In der Saison öffnet ein kleines Fischrestaurant.
Tipp: Mittagessen in Vela Luka, den Nachmittag in Mala Luka verbringen und die Abholung dort mit dem Skipper vereinbaren.
Hinter dem Campingplatz verbindet ein rauer Küstenpfad kleine, wilde Buchten: Jablanova (rund 50 m, Schatten unter Kiefern), das winzige Mali raj, Malo Storišće (rund 50 m) und Vela Vrženica (rund 190 m kleine Kiesel, direkt dahinter Kiefern). Selbst in der Hochsaison sind sie selten voll, weil man nur zu Fuß oder mit dem Boot hinkommt. FKK wird hier akzeptiert.
Tipp: Hin mit dem Boot und zu Fuß zurück oder umgekehrt. Mali raj ist winzig: Wer dort einen Platz will, muss früh kommen. In keiner dieser Buchten gibt es Infrastruktur.
Die erste Bucht östlich des Ortes: rund 500 m Kieselstrand in einer geschlossenen Bucht vor einem FKK-Campingplatz, mit Restaurant, Laden, Duschen, Liegen, SUP- und Kanuverleih und einem Hundestrand.
Tipp: Am Campingstrand ist FKK die Regel. Er ist auch das Tor zu den wilderen Buchten dahinter und der Ausgangspunkt der Wanderung nach Vela Luka.
Die Variante für Wanderer: Von Bunculuka aus steigt ein gut markierter Weg, teils auf alten Hirtenpfaden, hinauf zum Aussichtspunkt Rebica (etwa 311 m) mit Blick über Prvić und führt dann in steilen Serpentinen hinunter nach Vela Luka. Baden, essen und für die Rückfahrt nach Baška eine einfache Fahrt mit dem Taxiboot kaufen.
Tipp: Fitte Erwachsene können stattdessen eine Runde daraus machen und durch die trockene Vrženica-Schlucht absteigen: An etwa drei Stellen braucht man die Hände, die Hitze staut sich, und für Kinder, Hunde oder Großeltern ist das nichts.
Prvić, gegenüber von Baška jenseits der Meerenge, ist die größte unbewohnte Insel Kroatiens und seit 1972 ein botanisch-zoologisches Sonderreservat, das auch das umliegende Meer einschließt. Ihre Klippen ragen bis zu 300 m auf; nur die sanftere Westseite hat Kiesel- und Sandbuchten, und dorthin fahren die Boote.
Tipp: Ein Halt zum Schauen und Baden, ohne Spuren zu hinterlassen: Die Insel ist Naturschutzgebiet, also am Ufer bleiben und Abstand zu den Geierfelsen halten.
Fahrkarten gibt es am Hafen von Baška (King: Palada 12 und ein Stand am Hafen; Tigar: ein Schalter im Hafen). Die ersten Boote fahren um 8 Uhr, dann alle 15–30 Min.; die letzte Rückfahrt ist gegen 20 Uhr, die Rückfahrzeit wird bei der Abfahrt vereinbart. Für Wanderer gibt es auch Fahrkarten für die einfache Fahrt. Gruppen mit mehr als sechs Personen buchen vorab.
Von Vrbnik aus startet das Holzboot Curicta um 10 Uhr zu einer sechsstündigen Tour nach Süden: etwa zwei Stunden in Mala und Vela Luka, dazu Zečevo, die Geierklippen und ein Badestopp (320 € für bis zu 6 Personen, 390 € für bis zu 12; Preise 2026).
Bargeld für die Konoba in der Bucht, Badeschuhe (Seeigel in den wilden Buchten), einen Sonnenschirm für alle, die abseits der Reihen mit Mietliegen liegen wollen, Wasser und einen Hut. Die wilden Buchten zwischen Bunculuka und Vrženica haben keinerlei Infrastruktur. In Vela Luka gibt es eine Toilette, in Bunculuka die Einrichtungen des Camps.
Bunculuka ist der Strand eines FKK-Camps: Badekleidung ist am Strand nicht erlaubt. Jablanova, Mali raj, Malo Storišće, Vrženica und mehrere Buchten weiter östlich sind FKK-freundlich. Die Hauptstrände von Vela Luka und Mala Luka sind keine FKK-Strände.
Die Strandordnung von Baška verbietet Haustiere außerhalb der Hundestrände; Bunculuka hat einen eigenen Hundestrand.
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen