Gegend · Die Krk-Karte
Die Straße hinunter nach Baška ist ein Museum ohne Mauern: ein riesiger Steinbuchstabe, die Kirche, in der die Tafel von Baška gefunden wurde, 237 Pilgerstufen und blütenförmige Schafpferche.

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Auf dem Weg zum Strand ist man schnell durch dieses Tal hindurchgefahren. Besser anhalten: Auf 20 Autominuten verteilt liegen hier der riesige Steinbuchstabe A am Treskavac, die Kirche, in der die Tafel von Baška gefunden wurde, ein Heiligtum auf einem Hügel, zu dem 237 Stufen hinaufführen, und die Mrgari, blütenförmige Schafpferche aus Trockenmauern. Das Tal ist etwas für neugierige Paare, für Familien, deren Kinder gern auf Schatzsuche gehen, und für alle, die an Regentagen oder kühleren Tagen ein Ausflugsziel suchen. Das meiste ist kostenlos, liegt an der Straße und ist das ganze Jahr zugänglich; in der Saison kommen die Zipline und die Sommerkonzerte bei der Kirche der hl. Lucia dazu.
Reisezeit: Ganzjährig. Zipline und Abendkonzerte im Sommer; die Kirche der hl. Lucia ist das ganze Jahr über geöffnet (Öffnungszeiten prüfen). Bachwanderung am besten März–Juni und Oktober–November.
Am höchsten Punkt der D102, kurz bevor die Straße nach Baška abfällt, steht die erste und größte Skulptur des glagolitischen Pfads von Baška: der 2006 aufgestellte, etwa 6 m hohe Buchstabe A. Der Blick reicht das Tal hinunter bis Baška, dahinter liegt der Velebit. Am Pass beginnt auch die Wanderung auf die Obzova, und hier liegt die Basis der Zipline.
Tipp: Im Tourismusbüro von Baška nach dem Heft zum glagolitischen Pfad fragen: Darin hat jeder Buchstabe eine eigene Seite, die man auf die kleine Tafel neben der Skulptur legt, um den Buchstaben durchzureiben. So wird die Fahrt für Kinder zum Spiel.
Zipline Edison: acht Strecken, zusammen 2.400 m lang, über den Karst zwischen Treskavac und dem Tal von Baška; die längste misst etwa 700 m, und man erreicht bis zu rund 80 km/h. Hinauf geht es im Geländewagen. 80 € für alle acht Strecken oder 45 € für die einzelne 700-m-Strecke (2026). Dauer etwa zwei Stunden, je nach Gruppengröße.
Tipp: Die einzelne lange Strecke (2026: 45 €) eignet sich für eine gemischte Gruppe, in der nur einige die ganze Tour machen wollen. Teilnehmer dürfen höchstens 115 kg wiegen; Kinder unter 12 Jahren fahren gemeinsam mit einem Instruktor. Wanderer können vorher vom selben Parkplatz aus die Obzova-Runde gehen.
Im obersten Dorf des Tals lohnen sich zwei Dinge. An der D102 verkaufen Sherry's Honey Store und der Stand von Babić gleich daneben Honig und Olivenöl; vor dem Kauf kann man probieren. Im Dorf selbst nach den „draški bunari“ Ausschau halten: Regenwasserzisternen mit einer Kragkuppel aus Stein im Inneren und einer flachen Steinabdeckung, die den Regen auffing – ein für Draga Bašćanska typischer Bautyp.
Tipp: Vor dem Kauf mehrere Honigsorten probieren und fragen, woher sie jeweils stammen.
Das L des Pfads zwischen Draga und Jurandvor besteht aus drei ohne Mörtel aufeinandergesetzten Steinen – eine Anspielung auf die Trockenmauern der Insel. In der Nähe liegen die Mrgari: große, blütenförmig angelegte Pferchanlagen aus Trockenmauern. Ein trichterförmiger Zugang leitete die Schafe in einen zentralen Hof, von dem die Pferche der einzelnen Hirten wie Blütenblätter abgingen. In der Gegend von Baška gibt es zehn davon, auf Prvić fünf; manche haben Dutzende Meter Durchmesser und bieten Platz für 1.500 Schafe. Am leichtesten erreichbar sind die Mrgari na Jakoši, einige Hundert Meter vom Heiligtum Gorica entfernt, und die Mrgari na Lipici am Ende des Lehrpfads.
Tipp: Die Weiden werden noch genutzt: jedes Tor wieder schließen und die Mauern so lassen, wie man sie vorgefunden hat. Auf der Wanderung zum Mondplateau sieht man die Mrgari von oben.
Ein über 600 Jahre altes Marienheiligtum auf dem Hügel über dem Weiler Batomalj. Das letzte Stück des markierten Wegs von Baška ist eine Treppe aus 237 Votivstufen, gesäumt von den vierzehn Kreuzwegstationen. Hinauf kommt man auch mit dem Auto durch Batomalj.
Tipp: Über die Stufen hinauf und auf der Straße hinunter. Gut verbinden lässt sich das mit den Mrgari von Jakoši, einige Hundert Meter entfernt.
Die romanische Kirche, in der 1851 die Tafel von Baška gefunden wurde: eine glagolitisch beschriftete Kalksteinplatte aus der Zeit um 1100, die eine Landschenkung König Zvonimirs festhält und zu den ältesten Zeugnissen der kroatischen Sprache gehört. Das Original befindet sich seit 1934 in der Kroatischen Akademie in Zagreb; hier sieht man bei einer Führung durch die restaurierten Klosterräume eine Nachbildung der Tafel, eine Kopie von Paolo Venezianos Polyptychon der hl. Lucia (um 1340) und einen kurzen Dokumentarfilm.
Tipp: Für ein Abendkonzert noch einmal herkommen: Der Hof bei Nacht ist das eigentlich Besondere.
Eine leichte Wanderung von der Kirche der hl. Lucia hinauf zum Zakam, einer niedrigen Anhöhe mit Bank und Blick über die Vela plaža, Prvić und den Hügel des hl. Johannes. Das Kreuz oben trägt einen Segensspruch auf Deutsch und Kroatisch (sinngemäß: „Gott schütze das Land und die Menschen“); Berchtold-Reisen aus Kempten im Allgäu schenkte es 2007 der Gemeinde Baška.
Tipp: Gut für Großeltern, die sich am Anreisetag die Beine vertreten wollen. Mit Kindern vom Zakam nicht weiter Richtung Hlam gehen: Dieser Abschnitt ist steil und führt über erodierten Fels.
Das Malin an der Zufahrtsstraße in Batomalj serviert Lamm- und Spanferkelbraten; es hat einen eigenen Parkplatz und Blick über das Tal.
Die Vela Rika ist auf den kroatischen Inseln eine Seltenheit: ein Bach, der den größten Teil des Jahres Wasser führt. Die leichte Wanderung folgt ihm ab der Quelle Žanac, vorbei an zwei kleinen Wasserfällen und den Felsen von Portafortuna, und verläuft meist im Eichenschatten – eine der wenigen wirklich schattigen Touren im Süden der Insel. Im Hochsommer kann das Bachbett austrocknen.
Tipp: Eigenes Wasser mitnehmen. In den Wäldern wird gejagt; außerhalb des Sommers deshalb Kleidung in leuchtenden Farben tragen.
Schotterparkplatz am Treskavac-Pass (auch für die Zipline und die Wanderwege). Kostenlose Parkplätze für Besucher an der Kirche der hl. Lucia. Nach Gorica kommt man mit dem Auto über Batomalj. Parken am Straßenrand beim Honigladen an der D102.
Draga Bašćanska: ein kleiner Lebensmittelladen (Mo 7–12 Uhr, Di–Sa 7–14 Uhr, So geschlossen) und eine Post (Di und Do 8–11 Uhr). Trinkwasser an der Kirche der hl. Lucia, am Heiligtum Gorica und in Draga; Toiletten an der Kirche der hl. Lucia und in Gorica (rund um die Uhr). Trinkwasser am Straßenrand an der Quelle Žanac, wo die Wanderung an der Vela Rika beginnt.
Der Laden im Tal ist sonntags geschlossen; dann in Baška einkaufen. Außerhalb von Juli und August vorher bei der Zipline anrufen. Die Kirche der hl. Lucia ist ganzjährig geöffnet. Der Bach Vela Rika führt vor allem außerhalb des Sommers Wasser.
Die leichte Familientour KRK BIKE 451 (11,3 km, 157 m, Schotter und Asphalt) verbindet Zarok, die glagolitischen Buchstaben, Gorica und die Kirche der hl. Lucia mit Draga Bašćanska. Fahrräder und E-Bikes gibt es in Baška zu mieten; in der Saison vorab reservieren.
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen