Stadt · Die Krk-Karte
Der Ort mit dem langen Strand auf Krk, zu Füßen kahler Berge: früh baden, für das Abendlicht hinauf zur Kirche des hl. Johannes, eine Straße hinter der Promenade essen.

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Eine Straße hinter dem Strand: Bistro Francesca für sorgfältig angerichtete Meeresfrüchte (im Falstaff-Guide; mittags, 12–15 Uhr, ist es ruhiger) und die Konoba Doma, eine Konoba in einer Seitenstraße, bekannt für Fisch, Oktopussalat und Crêpes mit Feigenmarmelade. Im Juli und August für 19:30–20 Uhr reservieren; für ein leichtes Abendessen gibt es in der Konoba Placa gleich neben der Promenade kalte Platten.
An der Vela plaža, dem 1,8 km langen Ortsstrand: im Sommer vor 10 Uhr, im Juni und September jederzeit; das ruhigere Ende mit dem Hundestrand liegt hinter Zarok. Zu wilden Buchten geht es mit dem Taxiboot in 15 Minuten nach Vela Luka oder zu Fuß in 15 Minuten nach Osten über die Landzunge nach Bunculuka, einem FKK-Strand.
Parken ist vom 1. April bis 15. Oktober gebührenpflichtig (2026): Die Parkplätze am Strand und im Zentrum kosten von Juni bis August 2 € pro Stunde oder 30 € pro Tag, der Parkplatz an der Umgehungsstraße 17 € pro Tag und Suha marina 12 € pro Tag. Vor 9 Uhr parkt man im Juli und August am einfachsten auf dem Parkplatz Zarok am ruhigen Ende der Vela plaža; vom 16. Oktober bis 31. März ist das Parken kostenlos.
Ja: Die Vela plaža fällt sehr flach ab, im Wasser mit weichem Sand, hat aber keine Schattenbäume, also einen Sonnenschirm mitbringen oder mieten (zwei Liegen und ein Schirm etwa 25–35 € pro Tag, 2026). Nach dem Abendessen oder an einem Regentag hat das Adria-Aquarium von Mitte Juni bis Mitte September bis etwa 21 Uhr geöffnet.
Juni und September. Im Juli und August sind Strand und Parkplätze am Vormittag voll, und die Vela plaža ist etwa von 10 bis 17 Uhr überfüllt. Am besten also früh baden, mittags ein Taxiboot nehmen und zum Abendlicht hinauf zur Kirche des hl. Johannes gehen.
Baška ist der Ort mit dem großen Strand auf Krk: eine 1,8 km lange Kieselbucht, eingeschlossen von kahlen Kalksteinbergen, und eine kleine Altstadt, eingezwängt zwischen Strand und Hafen. Im Juli und August sind Strand und Parkplätze schon am Vormittag voll. Dann ist im Vorteil, wer dem Andrang ausweicht: früh am hinteren Ende baden, mittags mit dem Taxiboot zu den wilden Buchten, gegen Abend hinauf zum Friedhof an der Kirche des hl. Johannes und danach eine Straße hinter der Palada essen. Familien finden hier den flachen Strand und das Aquarium, Paare und Wanderer den Postkartenblick und die Karstwege hinter dem Ort. Juni und September sind die beste Zeit.
Reisezeit: Am besten Mai–Juni und September. Gebührenpflichtiges Parken 1.4.–15.10. (2026). Die meisten Strandangebote, Boote und die Ambulanz etwa Ende Mai–Sept.; Aquarium Apr.–Okt.
Der 1,8 km lange Strand mit Blauer Flagge: feiner Kies, der im Wasser in weichen Sand übergeht, und ein sehr flach abfallender Grund, gut für kleine Kinder. Am besten vor dem großen Andrang im Juli und August kommen. Mehr Platz hat, wer an Zarok vorbei bis ans äußerste Südwestende geht (Hundestrand). Schnorchler finden Fische und Seegras östlich des Hafens, Richtung Kričin und Bunculuka.
Tipp: In der Hochsaison vor 9 Uhr ankommen, einmal parken und dann das Auto stehen lassen. Bei starkem Jugo (Südwind) können sich in der Bucht hohe Wellen aufbauen; das ist dann ein Tag für Hafen und Altstadt statt für den Strand.
Los geht es an der Kirche des hl. Markus (1514); sie wurde dort erbaut, wo vor rund 1.500 Jahren eine frühchristliche Doppelbasilika stand. Weiter zur Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit (1723) mit einem Abendmahl, das Palma dem Jüngeren zugeschrieben wird, einem Altarbild von Franjo Jurić und einer Fensterrosette. Die Galerija Zvonimir unter derselben Adresse zeigt von Mai bis Oktober Werke kroatischer und ausländischer Künstler. Entlang der Strandstraße und am Hafen stehen mehrere Steinbuchstaben des glagolitischen Pfads.
Tipp: Für Gäste aus Tschechien und der Slowakei: Baška ist seit Langem ein Lieblingsort der Tschechen. Dr. Zdenka Čermáková, eine tschechische Ärztin, kam 1910 nach Baška und blieb, um hier zu arbeiten. Das Heimatmuseum neben der Heiligen Dreifaltigkeit widmet ihr einen Raum, ist derzeit (2026) aber geschlossen – also nicht fest einplanen.
Ein kleines Aquarium im Zentrum mit 21 Becken, mehr als 100 Arten aus der Adria (Muräne, Zackenbarsch, Hummer, Oktopus) und einer Sammlung von rund 400 Arten adriatischer Muscheln und Schnecken.
Tipp: Dank der langen Öffnungszeiten im Sommer gut für einen Besuch mit Kindern nach dem Abendessen. Telefon: +385 51 856 052.
Wenn die Vela plaža voll ist, machen es die Krk-Kenner so: zu den Ständen am Hafen gehen und mit einem kleinen Boot zu den wilden Buchten östlich des Ortes fahren (Vela Luka, Mala Luka, Vrženica). Alle Details im Guide „Buchten südöstlich von Baška“.
Tipp: Gruppen von mehr als sechs Personen sollten am Stand vorab buchen. Ist in Vela Luka viel los, lässt man sich besser in Mala Luka absetzen.
Eine kleine Weinhandlung mit Verkostungsraum und mehr als 100 kroatischen Weinen, darunter Žlahtina und Sansigot von Krk selbst. Der Inhaber bietet geführte Verkostungen an; das Geschäft trägt das Echtheitssiegel „KRK Made“ des Tourismusverbands der Insel Krk.
Tipp: Nach einer reinen Krk-Verkostung mit Käse und Pršut fragen („Krčki duet“ oder „Krčki potpis“). So lässt sich Žlahtina aus Vrbnik ganz einfach probieren, ohne nach Vrbnik zu fahren.
Von Kirche und Friedhof auf dem Hügel über dem Ostende des Ortes stammen die klassischen Fotos von Baška: der Ort selbst, die Vela plaža, das Tal, die Insel Prvić und dahinter der Velebit. Hier hat Baška auch begonnen: Die Kirche des hl. Johannes war die erste Pfarrkirche der 1232 erstmals erwähnten Burg „Besca“ auf dem Hügel. Nachdem Venedig die Burg 1380 niedergebrannt hatte, zogen die Menschen hinunter zum Hafen, und dort wuchs das heutige Baška. Die Glocke der Kirche, „Starac“ („der Alte“), wurde 1431 gegossen. Knapp unterhalb liegen die Reste der Burg sowie die Ruinen der Kapelle des hl. Christophorus (der einzigen ihm geweihten Kirche auf Krk) und der Heilig-Geist-Kirche. 2016 schnitt der kommunale Friedhofsbetrieb eine Öffnung in die 2,5 m hohe Betonmauer am oberen Ende des Friedhofs und verglaste sie; seither rahmt dieses Fenster Prvić, den Velebit und die Bucht ein.
Tipp: Der Friedhof wird noch genutzt: also leise sein und vom Plateau vor der Kirche oder durch die verglaste Öffnung in der oberen Mauer fotografieren, nicht zwischen den Gräbern. Wer nach Sonnenuntergang hinuntergeht, braucht eine Taschenlampe. Passionierte Wanderer können auf dem Weg durch den Kiefernwald weiter Richtung Mondplateau steigen.
Nach dem Strandtag verlagert sich das Leben im Ort an den Hafen. Der Spaziergang führt über die Uferpromenade Palada vom Strandende bis zur Stara riva und zum Hafen, dessen letzter Bauabschnitt am 24. Juni 2026 eröffnet wurde. Im Sommer findet das kostenlose Programm genau hier statt: Klapa-Gesang auf der Palada, Filme unter freiem Himmel und Lighthouse Jazz auf der Vela riva.
Tipp: Am Hafenende ist es ruhiger als am Strandende. Den Spaziergang am besten so legen, dass er dort beim Abendessen endet, zum Beispiel im Kalun.
Die Lokale in erster Reihe am Strand links liegen lassen. Francesca: feine Fisch- und Meeresfrüchteküche, im Falstaff-Guide. Doma: eine kleine Konoba, die die Wirtin selbst führt, bekannt für Fisch, Oktopussalat und Crêpes mit Feigenmarmelade. Kalun, am ruhigen Ende des Hafens: Muscheln buzara.
Tipp: Im August im Francesca nach einem Tisch drinnen oder im Garten fragen: Dort ist es kühler als auf der Terrasse.
Vom Bag (185 m), einem niedrigen Gipfel an der Südspitze der Insel, blickt man direkt hinunter auf Baška, die Vela plaža und Prvić. Die markierte Runde ab der Vela plaža steigt zum Bag und zu den Mrgari von Ljubimer (blütenförmige Schafpferche) hinauf und führt dann hinunter zu einer geschützten Kieselbucht am Kap Škuljica, wo man baden kann.
Tipp: Im Frühjahr blühen Salbei und Lavendel. Auf der Runde gibt es kein Wasser: bei warmem Wetter 3–4 Liter pro Person mitnehmen, selbst im Juni.
Das Fest gibt es seit 1910, als die Fischer von Baška zum ersten Mal im Netzeinholen gegeneinander antraten. Auf dem Programm: eine Bootsparade, ein Umzug der Fischer mit einem Netz, das aus dem Meer gezogen wird, Spiele, Konzerte und Fisch vom Grill. Eintritt frei.
Tipp: Auch andere Orte auf Krk feiern Anfang August Fischerabende; die Termine vergleichen und einen davon aussuchen.
Die Boote fahren am Hauptanleger von Baška ab; die Abholzeit bei der Buchung vereinbaren. Etwa 20 € pro Person hin und zurück (2025). In der Bucht: Essen und Getränke (am besten die gegrillten Kalmare bestellen), Liegen für 30 € und links eine schattige Höhle.
Tipp: Mit dem Boot hin, zu Fuß zurück nur bei kühlem Wetter. Für den Weg Wanderstöcke und doppelt so viel Wasser mitnehmen.
An einer Gabelung mit Betontreppe stehen Wegweiser zu den anderen Buchten und zur Schlucht. Geradeaus geht es in etwa 30 Minuten durch eine kleine Schlucht hinunter zur Bucht Vrženica.
Fische und Seegras sieht, wer vom Strand hinter dem Hafen (Richtung Kričin) bis über das FKK-Camp Bunculuka hinaus schnorchelt. Unter dem Steg in der ersten kleinen Bucht hinter dem Campingplatz (beim Segelverleih) leben Fische, Seesterne und Anemonen.
Tipp: Badeschuhe und Trinkwasser mitnehmen; zu den Buchten hinter dem Campingplatz geht es über Fels.
Tipp: Gut zu verbinden mit einem Bummel durch die Gassen der Altstadt – in der Hochsaison die bessere Wahl als der volle Strand.
Feiner Kies am Ufer und im Wasser ein, zwei Meter Sand, deshalb kommen die meisten ohne Badeschuhe aus. Schattenbäume gibt es nicht, also einen Sonnenschirm mieten oder mitbringen. Am vollsten ist es etwa von Mitte Juli bis Mitte August.
Tipp: Für einen Tag in Baška in der Hochsaison: Liegen vorab buchen oder in die Buchten hinter Bunculuka oder nach Vela Luka ausweichen.
Es gibt Getränke und einfache warme Gerichte, und bei ruhigem Wetter ist die Bucht mit dem Schlauchboot leicht zu erreichen.
Tipp: Bei ruhigem Wetter ein Halbtagesziel für Kajak oder kleines Boot.
In der Nähe des Wasserfalls liegt eine Quelle, an der Einheimische Flaschen mit Wasser füllen.
Tipp: Eine Besonderheit der regenreichen Monate.
Am besten morgens paddeln: Am Nachmittag frischt der Wind meist auf, und eine Böe vom Land kann ein Kajak oder SUP hinaustreiben, bevor man es merkt. Vorher den Seewetterbericht prüfen und an Land gehen, wenn die Einheimischen es tun.
Tipp: Nah am Ufer bleiben.
Gebührenpflichtig vom 1. April bis 15. Oktober 2026. Parkplätze am Strand und im Zentrum (Pošta, Gruh, Zarok, Aquagun, Zvonimir, Schule Zablaće): Juni–August 2 €/Std. oder 30 €/Tag, April–Mai und 1. September bis 15. Oktober 1,50 €/Std. oder 20 €/Tag. Parkplatz an der Umgehungsstraße (Zaobilaznica): 1,30 €/Std. oder 17 €/Tag. Suha marina: 1 €/Std. oder 12 €/Tag.
Statt im Zentrum zu kreisen, direkt zu den günstigeren äußeren Zonen fahren: zur Suha marina (Zone 3, 12 €/Tag) oder zum Parkplatz an der Umgehungsstraße (Zone 2, 17 €/Tag). Im Juli und August ist vor 9 Uhr der Parkplatz Zarok am ruhigen Ende des Strands die einfachste Lösung. Außerhalb der gebührenpflichtigen Saison (16. Oktober bis 31. März) ist das Parken kostenlos.
Sonntags schließen die meisten Läden um 12 oder 13 Uhr; im Sommer hat der Konzum an der Strandstraße den ganzen Tag geöffnet (Juni–September täglich 8–22 Uhr). Bäckereien: ARS täglich 6–24 Uhr; Pekara Vrbnik Mo–Sa 6:30–13:30 Uhr, So 7–13 Uhr. Fischladen täglich 8–11 Uhr.
Apotheke, Kralja Zvonimira: Mo–Sa 8–20 Uhr. Die Touristenambulanz ist im Erdgeschoss des Sunny Baška Hotels, Emila Geistlicha 39 (2025: täglich, Ende Mai bis Ende September). Im Notfall: 194 oder 112.
Gebührenpflichtige Toiletten und Duschen entlang der Vela plaža (Duschen etwa 0,50 €). Karten werden fast überall akzeptiert; Geldautomaten an der Kralja Zvonimira und an der Strandstraße.
Am Morgen: die Kirche der hl. Lucia in Jurandvor (5 Min. mit dem Auto; ganzjährig geöffnet; Film und Führung, 2026: 6 €). Am späten Vormittag: die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit und, von Mai bis Oktober, die Galerija Zvonimir. Danach Mittagessen in der Altstadt.
Parken ist vom 1. April bis 15. Oktober gebührenpflichtig. Das Aquarium hat von April bis Oktober geöffnet, die Galerie von Mai bis Oktober, die Touristenambulanz etwa von Ende Mai bis Ende September, und die Taxiboote fahren im Sommer. Das kostenlose Sommerprogramm läuft von Ende Juni bis September (2026).
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen