
Stadt · Die Krk-Karte
Die Inselhauptstadt: römische und venezianische Mauern, Burg und Kathedrale Seite an Seite und ein Hafen, der frühmorgens und nach Einbruch der Dunkelheit am schönsten ist.
Diesen Ortsführer auf der Krk-Karte öffnen
Eine Gasse hinter dem Hafen: Galija, seit 1991 innerhalb der Mauern, für Pizza und Šurlice mit Scampi; die Konoba Nono, 2026 in Falstaffs Liste der zehn besten Konobas Kroatiens; Fidel From The Sea, wo ganze Fische am Tisch filetiert werden; und Frankopan für Fisch am Platz vor der Kathedrale. Mit Kindern geht es in der Pizzeria Camplin am Burgpark schnell.
Koralj und Dražica, etwa 10 Minuten zu Fuß östlich der Altstadt, haben Kiefernschatten, und der sandige Grund am Koralj eignet sich für Nichtschwimmer. Porporela, der Stadtstrand fünf Minuten von den Mauern, hat einen stufenlosen Einstieg ins Meer und Duschen; die Buchten von Prniba sind ruhig und schattig, mit Blick auf Košljun, und Redagara ist der kostenlose Hundestrand.
Ein Parkhaus gibt es nicht, nur offene Parkplätze in drei Zonen (2026): Zone 0 an der Hafenfront 2 € pro Stunde, Zone 1 1,50 € pro Stunde und Zone 2 1 € pro Stunde oder 8 € für den ganzen Tag, gebührenpflichtig in der Saison von 8 bis 22 Uhr. In der Ulica Ivana Mažuranića, etwa 10 Minuten zu Fuß von der Altstadt, parkt man kostenlos; die Konoba Nono und Karaka haben eigene Parkplätze.
Am Koralj eignet sich der sandige Grund für Nichtschwimmer, und in Dražica gleich daneben gibt es einen Spielplatz und Tretboote. In der Altstadt bietet die Frankopanenburg ein Familienticket für 2 Erwachsene und 2 oder mehr Kinder für 15 € (2026), und die Pizzeria Camplin am Burgpark ist das schnelle Abendessen mit der Familie.
Morgens und abends: Im Juli und August sind die Gassen von 11 bis 22 Uhr voll; die Altstadt also am besten früh erkunden (die Runde dauert 45–60 Minuten) und zum Sonnenuntergang wiederkommen, auf einen Drink auf den Felsen unter der Burg. Krk-Stadt lebt das ganze Jahr: Ab Oktober ist sie der Standort für die Nebensaison, mit mehr geöffneten Restaurants als in den Badeorten.
In Krk-Stadt steckt die Geschichte der Insel in einer ummauerten Altstadt, die man in zehn Minuten durchquert hat; im Juli und August ist die Stadt zugleich der belebteste Ort auf Krk. Hier lohnt es sich, den Tag gut einzuteilen: vor 10 Uhr Markt und Bäckerei, am Vormittag die Gassen und die Burg, dann zum Sonnenuntergang zurück für einen Drink auf den Felsen unter der Burg, ein Abendessen eine Gasse vom Hafen entfernt und nachts die beleuchteten Mauern. Paare und Familien mit mehreren Generationen sind hier gleichermaßen gut aufgehoben, wenn sie das Auto einmal abstellen, alles zu Fuß erkunden und die Touristenrestaurants in der ersten Reihe am Hafen meiden. Hier kann man auch sonntags einkaufen, und es gibt eine Apotheke.
Reisezeit: Ganzjährig. Altstadt, Kathedrale, die wichtigsten Restaurants (Galija, Nono, Volsonis) und der Hafen lohnen sich zu jeder Jahreszeit; die Burg schließt außerhalb der Saison zeitweise. Strandbars und Bars zum Sonnenuntergang (Sottobateria, Punta di Galetto) haben etwa Mai–September geöffnet.
In Krk-Stadt gibt es kein öffentliches Parkhaus. Alle Parkplätze liegen unter freiem Himmel; der städtische Versorgungsbetrieb Vecla bewirtschaftet sie in drei Zonen. Dazu kommen kostenlose Parkmöglichkeiten in Wohnstraßen weiter draußen. Statt am Hafen entlang zu kreisen, am besten einen Parkplatz in Zone 1 oder 2 ansteuern: Von dort sind es 5–10 Minuten zu Fuß bis zu den Mauern.
Tipp: Für einen langen Tag lohnt sich die Tageskarte für Zone 2 auf dem Parkplatz Sportski centar (10 Minuten zu Fuß); für einen kurzen Abend liegen die Parkplätze Fratri und Portapisana direkt am Oberen Tor bzw. am Pisana-Tor. In Seitenstraßen nicht auf durchgezogenen Linien parken: In der Hochsaison gibt es Strafzettel, und Autos werden abgeschleppt.
Markt, Fischtheke, zwei Burek-Bäckereien, die Pier Bakery und ein Supermarkt Trgovina Krk liegen keine 100 m voneinander entfernt neben dem Busbahnhof am Westende des Hafens; der Einkauf ist also mit einem Halt erledigt.
Tipp: Auf dem Markt nachfragen, welche Stände Erzeugnisse von der Insel verkaufen: Manche bieten Importware an. Die Pier Bakery verkauft nur zum Mitnehmen (ein Croissant kostete 2026 4,50 €), also das Sauerteigbrot kaufen und in der Unterkunft frühstücken.
Eine Runde von 45–60 Minuten durch die ganze ummauerte Stadt. Vom Hafen geht es durch das Große Stadttor unter dem Uhrturm des alten Rathauses auf die 1263 erstmals erwähnte Vela placa mit dem Turm Torrion von 1489, einem sechseckigen Brunnen aus dem 16. Jahrhundert und einer römischen Inschrift aus dem 4. Jahrhundert. Die Hauptgasse führt nach Osten zum Platz Kamplin (Säulen der alten Benediktinerabtei des hl. Laurentius) und zur Burg. Dann über den Kathedralenplatz (Trg sv. Kvirina) und die Frankopanska hinauf, an der Galija vorbei, zum Franziskaner- und zum Benediktinerkloster und zum Glagolitischen Platz, wo das Obere Tor stand (erstmals 1186 belegt); hinaus geht es auf der Ostseite durch das Pisana-Tor.
Tipp: Bei der Orientierung helfen die Straßennamen: Die Ribarska führt von der Vela placa hinunter zum Hafen, die Strossmayerova ist die lange Gasse Richtung Kamplin, und die Frankopanska steigt zu den Klöstern an. 2026 war der Bereich am Vrata slobode (Pisana-Tor) eine Baustelle: Die Stadt gestaltete den Weg vom Tor nach Kamplin neu. Dort ist also mit Bauarbeiten zu rechnen.
Drei miteinander verbundene Bauten am Trg sv. Kvirina: die Kathedrale über einer Basilika aus dem 5. Jahrhundert, die zweigeschossige romanische Kirche des hl. Quirinus über der Kirche der hl. Margareta und eine Schatzkammer mit der Altartafel der Frankopanen aus vergoldetem Silber (1477). Den Glockenturm, 1515 vollendet und von einem Engel gekrönt, betrachtet man vom Platz aus.
Tipp: Im Kirchenschiff der Kathedrale lohnt der Blick nach unten: Dort liegt das Bodengrab von Ludovico Cicuta, einem Galeerenkommandanten bei Lepanto (1571). Wer sich vom Turm den Blick über die Dächer erhofft: Den bietet stattdessen der Wehrgang der Burg nebenan.
Die befestigte Residenz der Frankopan-Fürsten am Kamplin. Zu ihr gehören ein viereckiger Turm, der „Gerichtsturm“, mit einer lateinischen Inschrift von 1191, ein runder Turm aus der Zeit um 1476, venezianische Verstärkungen samt einer Tafel mit dem Markuslöwen und ein Wehrgang, der die Türme über dem Hafen verbindet. Im Inneren liegt das kleine Besucherzentrum von Krk mit nachgebauten Waffen und liburnischen Grabsteinen aus dem 1.–2. Jahrhundert.
Tipp: Im Erdgeschoss des viereckigen Turms nach dem antiken Stein suchen, auf dem der Name der Stadt steht. Das Familienticket lohnt sich schon mit zwei Kindern.
Die Hafenpromenade (Šetalište sv. Bernardina) führt nach Westen an der Casa del Padrone vorbei, der Adresse für die Inseltorte Krčka kneginja, bis Porporela. Der Stadtstrand liegt fünf Minuten von den Mauern: teils Beton, stufenloser Zugang zum Meer, Duschen, Tretboot- und Kajakverleih. Weiter geht es am Ufer von Ježevac entlang zum Karaka, einem alten Steinhaus mit weiß eingedeckten Tischen auf der Terrasse am Wasser und eigenem Kieselstrand.
Tipp: Die Torte am besten nachmittags essen; abends wird der Cafébereich der Casa del Padrone zur DJ-Bar für ein jüngeres Publikum. Im Karaka die buzara mit Schalentieren bestellen.
Von der Burgecke führt ein Uferweg unter überhängenden Bäumen nach Osten, vorbei am Strand Portapisana bis zur Landspitze Punta di Galetto, dann über die Kiefernpromenade von Dražica nach Koralj. Koralj hat runde Kiesel und sandigen Grund und eignet sich gut für Nichtschwimmer.
Tipp: Ein richtiges Frühstück am Wasser gibt es im Golden Rose auf der Meeresterrasse des Hotels Bor, ab 7 Uhr und auch für Gäste von außerhalb. Punta di Galetto ist auf dieser Seite der Ort für den Drink zum Sonnenuntergang und hat etwa Mai–September geöffnet.
Die Galija ist eine Konoba in einer Gasse und seit 1991 innerhalb der Mauern zu Hause; hier essen Einheimische Pizza und Šurlice mit Scampi. Die Konoba Nono steht in der Konoba-Top-Ten 2026 von Falstaff. Im Fidel From The Sea wird der ganze Fisch am Tisch filetiert, das Frankopan serviert Fisch am Kathedralenplatz, und das Malo Misto führt mehr als 300 kroatische Weine.
Tipp: Familien: In der Pizzeria Camplin am Burgpark geht es schnell. Wer den Hafenblick sucht: Die erhöhte Terrasse des Hotels Marina ist die ruhige, verlässliche Adresse am Kai.
Drei Zeugnisse des römischen Curicum sind mitten in heutigen Geschäften und Lokalen zu sehen. Im Volsonis an der Vela placa stößt man auf spätantike Stadtmauern und einen römischen Altar. Im Laden Memento Venerem in der Ulica biskupa Antuna Mahnića liegt die Apsis des Venustempels selbst (1. Jahrhundert v. Chr.) frei. Die Galerie Fortis in der Ulica Dr. Dinka Vitezića zeigt die lateinische Inschrift, die die Restaurierung des Tempels festhält. Das Triton-Mosaik in der Ribarska (1.–2. Jahrhundert) ist nicht zugänglich: Die Stadt hat den Raum übernommen, das Mosaik wurde konserviert, und im März 2026 wurden ringsum Mauern und Kanäle römischer Thermen gefunden. Geplant ist ein kleines Besucherzentrum mit einem gläsernen Steg über dem Boden; ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest (2026).
Tipp: Im Volsonis bei den Toiletten die Treppe hinunter zum römischen Durchgang gehen oder das Personal um die kurze Führung durch die Ruinen bitten. In der Ribarska nachsehen, ob das Besucherzentrum am Mosaik schon eröffnet hat.
Nach dem Abendessen auf dem Uferweg nach Osten bis zur Landspitze Punta di Galetto gehen und von dort auf die angestrahlten Mauern und die Burg zurückschauen. Dann in die Altstadt zur Livemusik im Garten des Volsonis: Er liegt im Kerzenlicht zwischen römischen Mauern, gleich bei der Vela placa.
Tipp: Im Sommer veranstaltet das Triola Kamplin Fest auf dem Platz Kamplin zwischen Burg und Kathedrale die Abende „Celebrate Local“ mit dem Tanz tanac und Klapa-Gesang (2026 dienstags, Ende Juni bis August).
Eine leichte, 8 km lange Runde (58 m Aufstieg) durch einen Wald aus nicht heimischen Aleppo-Kiefern auf der Halbinsel Prniba zwischen Krk-Stadt und Punat. Sie führt vorbei an der Kapelle der hl. Lucia (erstmals 1424 erwähnt), an den Ruinen der Kirche des hl. Vitus mit einem Teich und am alten Anleger des hl. Nikolaus (Sv. Mikul), von dem die Franziskanerinsel Košljun nur ein paar Hundert Meter übers Wasser entfernt liegt. Am Ufer finden sich kleine, abgeschiedene Felsbuchten.
Tipp: Badeschuhe und ein Picknick mitnehmen: Auf der Halbinsel gibt es keinerlei Infrastruktur.
Eine Selbstbedienungsbar mit Hockern und Kissen auf den Felsen am Fuß der Frankopan-Mauern, direkt am Wasser. Kein DJ, kein Service am Tisch; das Getränk trägt man selbst zu den Felsen. Die ruhige Alternative zu den Partybars der Altstadt.
Tipp: Etwas zum Überziehen mitnehmen: Nach Einbruch der Dunkelheit weht am Wasser ein frischer Wind. Getränke gibt es nur in Plastikbechern; das schreibt die Stadt im Sommer vor.
Ab Oktober ist Krk-Stadt ein guter Ort, um abends auszugehen: Hier haben mehr Restaurants geöffnet als in den Badeorten, und das Parken wird einfach. Die Parkplätze der Zone 2 sind ab 1. Oktober kostenlos, die der Zone 1 ab 16. Oktober; nur die Zone 0 an der Hafenfront ist im Winter noch gebührenpflichtig (Mo–Sa 8–16 Uhr, 1 €/Std.; Tarif 2026).
Tipp: In der Nebensaison abends am besten nach Krk-Stadt.
Am besten die Šurlice mit Scampi, eine Pizza oder den Fisch bestellen. Die Gaststube liegt abseits der Hauptstraße und hat keine richtige Terrasse.
Nach dem Morgenspaziergang auf dem Rückweg zum Auto im Fischladen am Busbahnhof Fisch holen; man findet ihn der Nase nach.
Tipp: Der Fischmarkt in Punat (6:30–12 Uhr) steht ebenfalls auf der Karte.
Kein Parkhaus. Zonen 2026: Zone 0 an der Hafenfront 2 €/Std., Zone 1 1,50 €/Std., Zone 2 1 €/Std. oder 8 € für den ganzen Tag. In der Saison sind die Parkautomaten täglich 8–22 Uhr in Betrieb; im Winter kostet Zone 0 1 €/Std., Mo–Sa 8–16 Uhr. Kostenlos parken kann man in der Ivana Mažuranića, etwa 10 Minuten zu Fuß. Die kostenlose Stunde für Anwohner gilt nicht für Besucher.
Ljekarna Jelka Janeš, Vela placa 3: Mo–Fr 7:30–20:30 Uhr, Sa 8–13 und 18–20 Uhr, So 9–11 und 18–20 Uhr. Eine zweite Apotheke beim Konzum: Mo–Sa 8–21 Uhr, So 8–15 Uhr.
Öffentliche Toiletten am Busbahnhof (gebührenpflichtig, rund um die Uhr), an der Porporela (kostenlos) und an der Promenade von Dražica (1 €, 9–20 Uhr).
INA Krk-Nova cesta (Ulica Narodnog preporoda 73): täglich 6–22 Uhr. Die INA-Tankstelle am Hafen hat kürzere Öffnungszeiten.
Die Stadt macht nie ganz zu: Galija, Nono und das Volsonis (mit Kaminzimmer) haben ganzjährig geöffnet. Die Bars für den Sonnenuntergang und die Strandbars haben etwa von Mai bis September geöffnet. Die Burg ist sonntags geschlossen. Im Dezember gibt es im Veli Park einen kleinen Adventsmarkt, und der Jahrmarkt Lovrečeva füllt die Stadt drei Tage lang rund um den 10. August (2026: 8.–10. August).
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen