Gegend · Die Krk-Karte
Die wilde Badeküste von Krk: türkisfarbene Buchten unter kahlem Karst, manche über einen felsigen Pfad erreichbar, manche nur mit dem Boot.

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Zu beiden Seiten von Stara Baška fällt die Insel steil in sehr klares Wasser ab, und fast nichts ist bebaut. Im Nordwesten liegen Oprna und Zaglav unterhalb der Straße, dann eine Reihe von Buchten unter gelben Klippen, die nur per Boot erreichbar sind (Golden Beach, Fox Bay und ihre Nachbarn). Im Südosten führt ein Schotterweg über die Landzunge nach Zala, zur Kirchenruine des hl. Hieronymus und zur wilden Bucht Surbova, und ein neuer Wanderweg geht weiter bis Bracol. Wer früh startet, gute Schuhe trägt und ein Boot hat, kommt hier auf seine Kosten; wer im August mittags kommt, in Flip-Flops läuft oder mit einem Rad auf dem Asphalt parkt, bereut es. Das Richtige für gute Schwimmer, Schnorchler und Wanderer; kleine Kinder und alle, die auf Fels unsicher sind, sind in Zala oder Škrila besser aufgehoben.
Reisezeit: Baden von Juni bis September; die Bars in Oprna und Zala haben nur im Sommer geöffnet. Die beste Zeit sind Mai, Juni und September. Wanderungen März–Mai und Oktober–November (keinerlei Schatten).
An der Küste zwischen Punat und Stara Baška liegen fünf Buchten, die nur mit dem Boot erreichbar sind (Fox Bay, Bishop Bay, Golden Beach, Long Bay und Cornels Bay): weiße Kiesel unter hohen gelben Klippen, an denen Gänsegeier nisten. Der Skipper wählt die zwei leersten aus, hält direkt vor dem Strand und bringt Taschen und kleine Kinder im Beiboot an Land; Höhlen, Sprungfelsen und Unterwassertunnel liegen in Schwimmweite.
Tipp: Wer in Stara Baška wohnt, fragt besser nach einem Boot ab dem dortigen Hafen: Ein Boot aus Punat ist bis zum Abholort etwa eine Stunde unterwegs. Flossen und Badeschuhe mitbringen; an Land gibt es nichts.
Honey Hill ist die Familienimkerei von Jadranko Cvitanović, der seit 1989 Bienen hält. Am besten den Salbeihonig von seinem Bienenstand in Punat kaufen, denn der entsteht auf der Insel. Außerdem verkauft er Honigschnaps (Medica), Cremehonig und Bienenwachskerzen.
Tipp: Nachfragen, von welchem Bienenstand ein Glas stammt: Akazien- und Kastanienhonig kommen von seinen Bienenständen auf dem Festland.
In Oprna baden, solange es noch ruhig ist: kleine Kiesel, türkisfarbenes Wasser und Fische an den felsigen Rändern. Wird es voll, eine Bucht weiter nach Osten ausweichen, nach Zaglav.
Tipp: Eigenen Sonnenschirm und Wasser mitbringen: Es gibt keinen natürlichen Schatten und keine Toilette, die Bar hat nur von 11 bis 21 Uhr geöffnet, und bezahlt wird bar. Erst im Abendschatten wieder hinaufsteigen: Der Pfad liegt in der Nachmittagssonne.
Klippen und Buchten vom Wasser aus sehen: ein Kajak oder SUP an der Strandbar in Zala oder im Wassersportzentrum am Strand von Škrila mieten und am Ufer entlangpaddeln.
Tipp: Wer an einem ruhigen Morgen vom Dorf nach Oprna paddelt, spart sich Straße, Kletterei und Parken.
Eine Bucht mit weißen Kieseln hinter der Landzunge von Stara Baška, in der eine Süßwasserquelle das Wasser spürbar kälter macht; wenige Meter vom Ufer entfernt wird der Grund sandig. Dazu kommen eine kleine Bar, ein Kajak- und SUP-Verleih, links ein Sprungfelsen und rechts eine Kletterpartie über die Felsen zu winzigen Buchten.
Tipp: Die Wellen können hier höher werden, als man erwartet; bei Jugo ist Škrila deshalb die bessere Wahl. Das Auto lieber stehen lassen und zu Fuß gehen: Die Zufahrt ist schmal.
Auf einer Anhöhe über Zala steht die Ruine der mittelalterlichen Kirche des hl. Hieronymus, der Kirche der alten Siedlung Kraj (so hieß Stara Baška früher). Dank Konservierungsarbeiten stehen die Mauern noch bis zur Dachhöhe. Ungewöhnlich ist die Ausrichtung von Nord nach Süd: Die halbrunde Apsis liegt im Norden. Vorbeikommende Wanderer zünden in der Ruine bis heute Kerzen an. Die Ruine steht zwischen Trockenmauern; von dort geht der Blick über die Meerenge Richtung Rab.
Tipp: Von der Kirche auf dem Pfad weitergehen, zur ruhigen kleinen Bucht dahinter oder bis nach Surbova.
Eine wilde Kiesbucht zwischen Schafweiden und Trockenmauern, etwa 15–20 Gehminuten hinter Zala. Das Wasser ist klar und recht flach, gut zum Schnorcheln. Bekannt ist die Bucht auch als „Sunset Beach“. Etwas weiter liegen zwei kleinere, ruhigere Buchten.
Tipp: Boote dürfen in der Bucht nicht ankern: Durch sie verlaufen Stromkabel zu den anderen Inseln. In der nächsten Bucht gibt es viele Fische und Seesterne, aber auch Seeigel: Badeschuhe anziehen.
Vom Boot aus lässt sich diese nach Westen gerichtete Küste im letzten Licht auf zwei Arten erleben: mit der privaten zweistündigen Fahrt „Sunset Wild Bays“ des Skippers aus Punat oder mit einem Ausflug direkt ab dem Hafen von Stara Baška. Dort bietet der Familienbetrieb Mariana Badeausflüge nach Golden Beach und Plavnik und weiter nach Goli otok und Sveti Grgur an (mit Abholung und Rückfahrt), außerdem Hochseeangeln auf Thunfisch.
Tipp: Für eine Gruppe ab acht Personen erspart die Abfahrt in Stara Baška die Fahrt nach Punat. Bei der Buchung fragen, welches Boot und welcher Skipper fährt.
Die markierte Küstenrunde von 6,6 km ab Camp Škrila erzählt von den Bauxitminen aus dem Ersten Weltkrieg. Sie führt an Oprna vorbei, an den Buchten Mali und Veli Pečen mit ihren seltsamen Hohlräumen im Fels, an den alten Schächten, in denen einst mehr als 250 Inselbewohner (auch Frauen und Kinder) arbeiteten, und an den kleinen Buchten Drenova, Pokriva und Lišičak. Dann steigt sie zum Aussichtspunkt Velo Čelo über dem Kvarner an und führt zum Baden hinunter nach Oprna.
Tipp: So planen, dass man vor dem Andrang in Oprna ist: Wer um 7 Uhr startet, badet dort gegen 9 Uhr. Für erfahrene Wanderer ist eine schwierigere Alternativstrecke markiert.
Ein markierter Weg führt von Stara Baška an der Kirche des hl. Hieronymus und an Surbova vorbei eine Reihe von Buchten entlang bis zur Bucht Bracol; vor Augen hat man dabei Prvić, Sveti Grgur und den Velebit. In Bracol gibt es ein kleines Saisonrestaurant mit einigen Liegeplätzen und kurzer Karte.
Tipp: Zu Fuß hin, in Bracol essen und für den Rückweg ein Boot organisieren: In Bracol gibt es eine Anlegestelle, die auf Anfrage angefahren wird. Das Restaurant hat nur in der Saison geöffnet, also vorher nachfragen.
Für Oprna und Zaglav gibt es keinen Parkplatz: Geparkt wird auf dem dafür hergerichteten Seitenstreifen der Straße 5125, mit allen vier Rädern neben dem Asphalt und nie in einer Kurve; auf der Fahrbahn abgestellte Autos haben schon Strafzettel bekommen. Zala: zwei kleine gebührenpflichtige Parkplätze (in der Saison 1 €/Std. und 1,40 €/Std.; 2025).
Kein natürlicher Schatten in Oprna, Zala, Surbova und auf den Wegen; Sonnenschirme und mindestens 2 Liter Wasser pro Person mitbringen. In Oprna gibt es keine Toiletten; die Bar in Zala hat eine. In den Buchten, die nur per Boot erreichbar sind, gibt es nichts.
Diese Küste ist vor der Bora (Nordost) geschützt, bekommt aber die Dünung ab, wenn der Jugo aus Südost weht. An Jugo-Tagen besser an den Stränden der Camps baden oder auf die Seite von Punat ausweichen; an Bora-Tagen ist dies die ruhige Seite der Insel.
An Teilen dieser Küste baden FKK-Freunde: Am Ostende von Oprna gibt es einen gekennzeichneten FKK-Abschnitt und einen weiteren im Camp Škrila; in Drenova und mehreren kleinen Buchten ist FKK üblich, in Surbova wird es geduldet.
Taxi Boat Punat: Sammelfahrten zu den wilden Buchten vom 5. Juni bis 20. September (29 €, Kinder 17 €) und private Fahrten das ganze Jahr; Taxiboote etwa 50–80 € pro Bootsstunde, einschließlich der Anfahrt zum Abholort (2026). Ein Boot nur mit Skipper oder mit dem nötigen Führerschein mieten.
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen