Gegend · Die Krk-Karte
Žlahtina-Weinberge, drei ruhige Steinweiler und eine Küstenstraße, auf der man gemächlich an leeren Buchten vorbei bis zur Sandbucht von Risika fährt, wo sie endet.
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Das ist das Hinterland von Vrbnik: das Weinbaubecken im Herzen des Žlahtina-Gebiets von Krk, drei ruhige Steinweiler und eine schmale, teils geschotterte Küstenstraße, die nach Norden an leeren Kieselbuchten vorbei bis zur Sandbucht von Sv. Marak führt. Bei Risika ist Schluss: Weiter die Küste hinauf geht die Straße nicht, und deshalb bleiben die Buchten ruhig. Das Richtige für Wanderer, E-Biker und Paare, die eine Bucht für sich allein wollen; Familien mit Kleinkindern fahren direkt zum Sandstrand von Sv. Marak. Eine große Sehenswürdigkeit gibt es nicht: Der Reiz liegt darin, an einem Tag zu wandern, zu baden und Wein zu verkosten, und nichts ist mehr als 20 Minuten von Vrbnik entfernt.
Reisezeit: Buchten Juni–September; Wanderungen und Radtouren am besten April–Juni und September–Oktober; Feste in den Weilern im Sommer (Petrova am 29. Juni, Risika Mitte August, Jerolimja am 30. September).
Ab Vrbnik folgt die schmale Straße dem Ufer nach Norden. Erst kommt Javna (ein breiter Kieselstrand über sandigem Grund, keine Infrastruktur), daneben Mala Javna (der offizielle Hundestrand), dann Melska (eine kleine Kieselbucht mit feinem Sand unter Wasser, unser „Romantic Beach“) und schließlich Sv. Marak. Die Küstenstraße führt nur bis Risika.
Tipp: An der Bucht halten, die gerade am leersten ist, und Wasser und Schattenspender mitbringen: Bis Sv. Marak gibt es nichts zu kaufen. Die Buchten liegen zum offenen Kanal hin, also einen ruhigen Tag wählen. Richtung Šilo geht es ab Risika landeinwärts.
Einer der wenigen echten Sandstrände auf Krk, in der Bucht unterhalb von Risika. Seinen Namen hat er von der mittelalterlichen Kirche des hl. Markus, deren Ruinen auf der Landspitze stehen; in der Nähe gibt es Spuren einer römischen Siedlung. Strandbars, Tretboote, WC und ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz.
Tipp: Badeschuhe tragen, auch auf Sand: Petermännchen graben sich im Flachwasser ein. Zur Kapellenruine auf der Landspitze hinausspazieren.
Ein markierter Weg ab Risika (vor Sv. Marak abbiegen) führt in etwa einer halben Stunde zur ruhigen Kieselbucht Supovica. Dort ist FKK üblich.
Tipp: Erst mit den Kindern in Sv. Marak baden, dann weiter nach Supovica, wo es ruhig ist. Losgehen, bevor sich der Weg aufheizt.
Der Weg des hl. Chrysogonus (9,9 km, 241 m Aufstieg, leicht) führt von Risika durch Flaumeichen- und Hainbuchenwälder hinab ins Tal des Rakovik-Bachs, überquert eine Steinbrücke in traditioneller Bauweise, steigt nach Gradec an und kehrt über Garica, Stoza und das Feld bei Rovoznik zurück.
Tipp: Der Dorfladen in Risika hat nur vormittags geöffnet (Mo 7–12 Uhr, Di–Sa 7–14 Uhr); die Pekara Vrbnik hat in Risika eine Filiale, die nur im Sommer öffnet.
Auf einem Hügel zwischen Risika und Garica, nahe Rovoznik, liegen die Reste einer befestigten Siedlung aus dem 12. Jahrhundert. Der Überlieferung nach stammen die Frankopanen, die Grafen von Krk, von hier. Die Siedlung hatte kein Tor: Man stieg über eine Holzkonstruktion hinein, die bei einem Angriff eingerissen werden konnte. An der Stelle steht heute die Heilig-Geist-Kapelle.
Tipp: Hier geht es um den Weg und die Geschichte: Von der Burg ist wenig übrig, aber die letzten 700 m des Aufstiegs sind steil und schön.
Vom kleinen Platz vor der Kirche des hl. Petrus in Garica (1793) führt der leichte Kolmanica-Weg (7,2 km, 151 m Aufstieg) unterhalb des Hügels des hl. Chrysogonus (254 m) zu den Ruinen seiner romanischen Kirche (12.–13. Jahrhundert). Weiter geht es nach Gradec und auf das Kolmanica-Plateau (190 m) mit Blick über das Feld von Vrbnik, die Bucht von Punat, Cres, Plavnik und Kormat; zurück führt der Weg durch Olivenhaine über Kampelje.
Tipp: Der Minimarkt in Garica hat kurze Öffnungszeiten (2026: Mo–Fr 7–12 und 16–20 Uhr): Wasser mitbringen. Wer nur die Aussicht will, geht den kurzen Weg hinauf zum Hügel des hl. Chrysogonus, von dem man über das ganze Feld blickt.
Eine leichte Runde von 6,8 km (182 m Aufstieg) führt ab Vrbnik auf schmalen Pfaden durch Wald und zwischen den Rebzeilen des Feldes von Vrbnik hindurch. Unterwegs liegt der Aussichtspunkt Črnikov über dem Feld; von dort blickt man auf die Küste von Vinodol.
Tipp: Zum Abschluss ins Weingut: Katunar Estate an der Zufahrtsstraße hat von Juni bis September bis 21 Uhr geöffnet.
Unser Willkommenswein kommt von Katunar Estate in Sveta Nedija an der Straße nach Vrbnik (vier Generationen, 32 ha, rund 220.000 Rebstöcke); bei der Verkostung neben dem klassischen Žlahtina auch nach dem Pet-Nat fragen. Nebenan serviert der Ulika Grill unter alten, mit Lichterketten behängten Olivenbäumen Šurlice, geschmortes Rindfleisch und eine Fischerplatte für zwei. Die kleine Kirche Sveta Nedija in der Nähe ist auf 1445 datiert.
Tipp: Im August im Ulika reservieren: Es wird voll.
Eine Runde von 7,8 km mit 297 m Aufstieg führt ab Vrbnik über die Lokva-Teiche unterhalb des Mali Hlam (446 m). Der Blick reicht weit über das Mosaik der Weinberge, über Vrbnik und die Küste.
Tipp: Die längere 14-km-Variante ab Treskavac hat einen Abstieg über loses Geröll; Wanderstöcke mitnehmen.
Jeder Weiler hat sein Fest. Garica feiert Petrova (hl. Petrus, 29. Juni), Risika im August seine Sommer-„Fešta“ und am 30. September Jerolimja zu Ehren des hl. Hieronymus; Ende Juli findet ein Volksschwimmen vom Hafen von Vrbnik nach Sv. Marak statt. In Gradec gibt es Ende Juli einen Kulturabend im Mondlicht.
Tipp: Im Juni in den Veranstaltungskalender von Vrbnik schauen: Dort stehen die genauen Termine und Orte.
KRK BIKE 461 „Quer durch das Feld von Vrbnik“: 26 km und 750 Höhenmeter, Vrbnik – Risika – Garica – Kampelje – Vrbnik, zuerst an der Küste entlang, dann ein harter Anstieg nach Gradec und zurück durch die Weiler und Weinberge.
Tipp: Kampelje (örtlich „Kampeje“) ist ein abgelegener, ruhiger Weiler: eigenes Wasser mitnehmen.
Schmal, teils geschottert und nur langsam zu befahren; sie führt von Vrbnik nach Sv. Marak und Risika und endet dort. Nach Šilo oder Dobrinj geht es ab Risika durchs Landesinnere.
Kostenloser Schotterparkplatz bei Javna; gebührenpflichtige Parkplätze in Sv. Marak; kostenloser Parkplatz am Friedhof von Garica (26 Plätze).
In den Buchten vor Sv. Marak gibt es nichts. Der Strand Sv. Marak hat Toiletten, aber keine Duschen. Dorfläden: Risika Mo 7–12 Uhr, Di–Sa 7–14 Uhr; Garica Mo–Fr 7–12 und 16–20 Uhr. Die Pekara Vrbnik hat in Risika eine Filiale, die nur im Sommer geöffnet ist.
Die Routen sind im KRK-Hike-System nummeriert (181 Risika-Rundweg, 183 Kolmanica, 184 hl. Chrysogonus, 185 Žlahtina-Weg, 186 Mali Hlam). Wasser mitnehmen; auf den Abschnitten durch die Weinberge gibt es wenig Schatten.
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen