Gegend · Die Krk-Karte
Die ruhige, bewaldete Westküste von Krk gegenüber von Cres: ein Klosterhafen am „Kopf“ der Insel, Schnorchelbuchten, zu denen der Weg durchs Eichengebüsch führt, ein Lavendelhof und eine Familienbucht im Kiefernschatten, an deren Strandgrill man bei Sonnenuntergang zu Abend isst.

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Diese Küste gehört zu den am wenigsten bebauten auf Krk: niedriger Eichen- und Steineichenwald, Trockenmauern und kleine Felsbuchten mit Blick über den Kanal nach Cres. Es gibt wenig Infrastruktur, keine Stadt und kein Nachtleben. Am Nordende liegt das Kloster Glavotok aus dem 15. Jahrhundert mit eigenem kleinem Hafen am „Kopf“ der Insel; östlich des dortigen Campingplatzes folgen Schnorchelbuchten. In der Mitte führt von Linardići ein steiles Sträßchen hinunter zu einer tiefen Bucht mit Meereshöhle. Am Südende bei Pinezići liegt Jert, die unkomplizierte Familienbucht unter Kiefern; auf den Terrassen ihres Grilllokals isst man bei Sonnenuntergang zu Abend. Die Küste ist etwas für Paare, die in wilder Natur baden wollen, und für Familien, die Schatten, flache Einstiege und ein frühes Abendessen am Wasser suchen. Von Vrbnik oder Stara Baška aus ist es ein Halbtagesausflug; den Landweg zur Bucht Magneli lässt man besser aus.
Reisezeit: Die Buchten kann man das ganze Jahr besuchen, gebadet wird von Juni bis September. Grill und Bar Mocca in Jert haben von April bis September geöffnet, die Strandbar in Glavotok nur in der Hochsaison. Der Lavendel blüht im Juli und August.
Franziskaner-Terziaren leben seit 1468 am Kap Glavotok („Kopf der Insel“). Ihre Kirche entstand 1507–1509; früher hüteten sie das erste gedruckte glagolitische Messbuch von 1483, das heute in Zagreb aufbewahrt wird. Das Kloster liegt an seinem eigenen kleinen Hafen, zu beiden Seiten je eine Kieselbucht mit Steg; der Blick geht hinüber nach Beli auf Cres. Heute dient es als Exerzitienhaus für Priester, Ordensleute und Laien; im Weiler mit seinen rund dreißig Einwohnern geht es ruhig zu.
Tipp: Für ein Abendessen zum Sonnenuntergang bietet sich die Trattoria Glavotok an; die Strandbar Puntaloke öffnet nur in der Hochsaison. Vor der Fahrt prüfen, ob beide geöffnet haben.
Wer von Camp Glavotok am Ufer entlang nach Osten geht, kommt zu einer Reihe wilder Felsbuchten mit klarem Wasser zum Schnorcheln. Hinter dem Campingplatz liegt ein zwei Hektar großes Schutzgebiet mit rund hundert Jahre alten Steineichen.
Tipp: Auch für ein kurzes Bad die Taucherbrille mitnehmen.
Bio-Hofladen am Ortsende von Brzac Richtung Glavotok: eigenes Olivenöl, Lavendelprodukte, Honig, Feigensirup, Essig und Schnaps, dazu eine kostenlose Probierrunde.
Tipp: Wer sich mit Öl eindecken will, kommt besser mit dem Auto als mit dem Roller.
Saubere, ruhige Bucht südlich von Glavotok; Kiefern und Felsen spenden Schatten. Der kurze Feldweg dorthin führt über abgesperrtes, videoüberwachtes Privatgelände, und Spaziergänger hatten dort Ärger mit dem Grundbesitzer (2025–2026). Erlaubt ist der Weg vom gebührenpflichtigen Parkplatz, er ist aber holprig: etwa 30 Min. hinunter und 45 Min. zurück hinauf.
Tipp: Wer an dieser Küste über Land in eine wilde Bucht will, fährt besser zu den Buchten bei Glavotok oder nach Vela Jana.
Tief eingeschnittene Bucht mit winzigem Hafen, kurzem Uferweg und einer Meereshöhle im Fels. Beide Schreibweisen sind üblich: Vela Jana und Vela Jama. Zum Baden und Schnorcheln gibt es Plätze auf Fels und Kies. Mala Jana, die Nachbarbucht im Süden, ist eine FKK-Bucht.
Tipp: Der öffentliche Hafen der Gespanschaft ist nur teilweise geschützt, Boote nutzen ihn deshalb nur in der Saison. Das sorgt für Ruhe, mit ein paar festgemachten Booten ist aber zu rechnen.
Flach abfallende Feinkiesbucht im Kiefernwald. Dazu zwei Strandbars, ein schwimmender Wasserpark, Trampoline und Tretboote. Die Beach Bar & Grill Jert liegt auf überdachten, gestuften Terrassen über dem Wasser und serviert zu fairen Preisen gegrillte oder frittierte Calamari, Sardellen sowie Fisch- oder Fleischplatten für zwei.
Tipp: Für den Sonnenuntergang einen Tisch am Grill reservieren, die Plätze sind begrenzt. Ist es in Jert wegen des Wasserparks laut, sind es nur ein paar Minuten zu Fuß nach Sv. Fuska (Hafenstrand mit natürlichem Schatten; wegen der Seeigel Badeschuhe tragen) oder nach Torkul, dessen sehr flacher Einstieg über feinen Sand sich gut für Kleinkinder eignet.
Das felsige Ufer zwischen Jert, Torkul und den Buchten Ripanj und Njivica ist in kleine Einbuchtungen gegliedert: ein gutes Revier für Stand-up-Paddling mit Blick hinüber nach Cres. Kajakfahrer paddeln vom etwa 2 km entfernten Camp Marta herüber.
Dorf-Konoba mit Pizzeria nahe der Fähre in Valbiska, etwas von der Straße zurückgesetzt und abseits der Touristenpfade. Auf den Tisch kommen Fisch aus heimischem Fang, Fischeintopf (Brudet) und eine Meterpizza, die sich abschnittsweise unterschiedlich belegen lässt.
Tipp: Die Meterpizza für den ganzen Tisch bestellen, dazu einen Fischeintopf (Brudet).
Jert und Sv. Fuska: Parkplätze der Zone 2 von Krk-Stadt, gebührenpflichtig vom 1. Juni bis 30. September, 8–22 Uhr, 1 €/Std. oder die Tageskarte „Sv. Fuska“ für 5 € (2026). Glavotok: in der Hochsaison gebührenpflichtiger Parkplatz vor dem Campingplatz. Vela Jana: sehr wenige Plätze, Zufahrt über eine schmale, steile Straße.
Filialen von Trgovina Krk in Pinezići (Mo–Sa 7–21 Uhr, So 7–12 Uhr) und in Torkul (täglich 7–14 Uhr), eine weitere in Milohnići. Die Adriaoil-Tankstelle in Valbiska hat von 6:30 bis 22 Uhr geöffnet (im Juli und August bis 23 Uhr). Außerhalb des Sommers die Öffnungszeiten vorher prüfen.
Die Fähre Valbiska–Merag (Cres) braucht 25 Minuten; das Ticket gilt für jede Abfahrt des Tages, die Autos kommen also in der Reihenfolge ihrer Ankunft an Bord. Im Juli und August werktags 30–40 Minuten, am Wochenende mindestens eine Stunde vorher da sein. Auf der Linie Valbiska–Lopar (Rab) gilt das Ticket für eine bestimmte Abfahrt.
Fast alles hier ist saisonal: Der Grill in Jert hat von April bis September geöffnet, die Strandbar in Glavotok nur in der Hochsaison, und der Lavendelladen öffnet Mo–Sa nachmittags. Außerhalb des Sommers am besten ein Picknick mitbringen.
Kuratiert von Benjamin Haller und unseren Gästen · Fakten geprüft am 31. Oktober 2026 · So entsteht diese Karte
Die Krk-Karte ist ein Projekt von Marim Luxury Villas, einem Familienunternehmen, das in Stara Baška und Vrbnik Gäste empfängt. Für einen Eintrag auf der Karte bezahlt niemand; Partner und eigene Angebote unserer Kuratoren sind gekennzeichnet. Unsere Villen